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Ein Freiwilliges Soziales Jahr mit ADRA und weltwärts an der Universidad de Montemorelos
 
 

Hola a todos!

Ich sitze in Montemorelos, in Mexiko, in meinem Zimmer im Wohnheim. Vom Flur hört man Cello- und Orgelmusik, draußen regnet es. Wer hätte das gedacht?

Seit zwei Tagen bin ich jetzt in Mexiko, zusammen mit Kerstin und Elizabeth. Angefangen hat die Reise in Hannover, weiter ging es nach Amsterdam, wo ich meine beiden Mitstreiterinnen traf.

Weiter ging es nach Mexiko City. Der erste Eindruck aus der Luft war: "bunt" - bis kurz vor der Landebahn standen bunte Häuser.

Im Dunkeln flogen wir schließlich nach Monterrey. Die ganze Stadt war gelben Lampen beleuchtet und sah wie ein Kerzenmeer aus. Am Flughafen erwartete uns schon unsere Mentorin Teodora. Mit ihr fuhren wir erstmal in ein Hotel in der Stadt, so dass wir endlich totmüde in die Betten fallen konnten. Erst am nächsten Morgen fuhren wir schließlich nach Montemorelos. Die Straße schlängelt sich durch ein langgestrecktes Tal zwischen den Bergen der Sierra Madre Oriental, die sich steil bis in die Wolken erheben. Zuletzt weichen die Berge zurück. Von Montemorelos kann man sie sehen, aber hier ist es flach. Die Landschaft ist sehr schön, viel grüner als ich erwartet hatte, es gibt Palmen, hier und da stehen rote Buganvillas oder "Flaschenputzerbäume" und viele Pflanzen kenne ich überhaupt nicht.

Die Universidad de Montemorelos gefällt mir sehr gut, Bilder werden noch folgen. Mittlerweile haben wir auch begonnen, uns in dem Zimmer einzurichten. Als wir kamen, hatte das frisch renovierte Zimmer, das Kerstin und ich bewohnen, weder Tür noch Bett. Beides bekamen wir noch am gleichen Tag, inzwischen haben wir auch Vorhänge. Ansonsten hatten wir die ersten Tage Zeit, uns einzugewöhnen, den Campus kennenzulernen und ersten Spanischunterricht zu bekommen. Nächste Woche geht es dann mit der Arbeit los: Englischunterricht, vielleicht auch Deutsch und Klavierbegleitungen stehen in meinem Plan. Ich bin gespannt! Bis vorhin schien die Sonne und es war so heiß, dass keiner freiwillig länger als nötig in der Sonne blieb. Jetzt zieht auch noch ein Gewitter auf und gleich gibt es Essen, so dass wir ganz schnell durch den Regen zum Comedor laufen müssen. Das Essen ist übrigens lecker; untypischerweise gab es schon zweimal Äpfel, aber sonst auch Mangos und Bananen, Bohnen und Reis... Aber dazu später mehr!

5 Kommentare 4.9.10 00:47, kommentieren