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Ein Freiwilliges Soziales Jahr mit ADRA und weltwärts an der Universidad de Montemorelos
 
 

Ausflug nach Saltillo

Vergangenen Sonntag stand für den Spanischkurs ein Ausflug nach Norden auf dem Programm, zu dem Wüstenmuseum in Saltillo. Abfahrt war morgens um 7.00 - wir hätten uns denken können, dass natürlich 7.00 mexikanischer Zeit gemeint war... Es ging also zuerst einmal "backstage" in den Comedor, wo wir Lunchpakete zurecht machten und dann in großen Tüten zu unserem Kleinbus brachten. Mit 16 Leuten und dem Essen war es im Bus dann auch wirklich sehr eng. Ich hatte das große Glück, vorn sitzen zu können, auf dem Behelfssitz zwischen dem Fahrer und der Lehrerin, die uns begleitete. So hatte ich gleichzeitig eine wunderbare Aussicht auf die Landschaft und die Gelegenheit, mein Spanisch zu trainieren. Um 8.00 ging es dann schließlich los, zuerst nach Monterrey und nach einer kurzen Pause, um ein Baño aufzusuchen, weiter durch die Berge und die Chihuahua-Wüste nach Saltillo.

 

Saltillo ist eigentlich bekannt für seine Automobilindustrie, aber unser Ziel war das Museo Del Desierto, ein Museum über das Leben in der Wüste, die Geschichte des Nordens Mexikos und die Erdgeschichte. Das Museum entpuppte sich als großer Komplex mit Erklärungen, geologischen Modellen, ausgestopften und lebenden Tieren, Dinosaurierknochen und Ausstellungsstücken aus der Zeit vor und während der Eroberung durch die Spanier. Im Innenhof fand gleichzeitig noch ein großer Büchermarkt statt, so dass es wirklich viel zu sehen gab. Ich hätte einen ganzen Tag dort verbringen können... Soviel Zeit war aber nicht und schon am frühen Nachmittag machten wir uns auf den Rückweg, um nicht zu spät auf dem Campus anzukommen.

Nein, das ist nicht unser Bus...

Nach einem Halt in einem Einkaufszentrum in Saltillo fuhren wir also zurück, bis wir kurz vor Montemorelos in einer kleine Stadt einen weiteren Zwischenstopp einlegten, um dort die schöne Kirche, das Rathaus und die Dekoration für den Unabhängigkeitstag zu bewundern.

 

Zum Abschluss der Fahrt bekamen wir noch die Denkmäler für die ersten beiden Orangenbäume der Region zu sehen - denn die Orangen (die GRÜNEN Orangen), die hier gezüchtet werden, sind die besten der Welt (hat man uns gesagt)!

Zum Abschluss dieses schönen Tages mussten wir aber feststellen, dass der Comedor schon geschlossen war und der "Snack" direkt daneben, sowie der kleine Supermarkt auf dem Campus leider auch schon - also beendeten wir den Tag mit einem Ausflug in die nächste Pizzeria (wir drei Mädchen gut beschützt von drei Jungs) mit unserer ersten mexikanischen Pizza, die so ähnlich schmeckt wie bei uns, aber vielleicht ein wenig süßlicher.


 

16.9.10 00:59

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